Während der Krieg in der Ukraine andauert, reiste der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Moskau, um Wladimir Putin zum Geburtstag zu besuchen – eine Geste, die in Deutschland als tiefer Bruch mit dem politischen Gewissen der Gegenwart empfunden wird. Bundeskanzler Friedrich Merz reagierte mit scharfer Empörung, und die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner forderte ein erneutes Parteiausschlussverfahren gegen Schröder. Der Vorfall wirft einmal mehr die Frage auf, wie weit persönliche Loyalitäten reichen dürfen, wenn sie gegen das kollektive Gedächtnis eines Landes im Krieg stoßen.
Merz "zutiefst empört" über Schröders Geburtstagsbesuch bei Putin in Moskau - derStandard.de
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Merz "zutiefst empört" über Schröders Geburtstagsbesuch bei Putin in Moskau derStandard.de „Ein neues Verfahren gehört auf den Tisch“ Grünen-Vorsitzende Brantner fordert Parteiausschluss…
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El Pulso
- Gerhard Schröder reiste trotz des anhaltenden Ukraine-Krieges nach Moskau, um Putin persönlich zum Geburtstag zu gratulieren – ein Schritt, der in Berlin wie eine Provokation wirkt.
- Bundeskanzler Merz zeigte sich 'zutiefst empört' und machte damit deutlich, dass Schröders Verhalten auch aus Regierungssicht nicht länger als Privatangelegenheit gilt.
- Grünen-Chefin Brantner fordert ein neues Parteiausschlussverfahren gegen Schröder bei der SPD – ein Zeichen, dass der politische Druck auf die Sozialdemokraten wächst.
- Die Geschichte entwickelt sich weiter: Weitere Medien greifen den Fall auf, und die Debatte über Schröders Rolle als Symbol für deutsche Russland-Nähe flammt erneut auf.
Während der Krieg in der Ukraine andauert, reiste der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Moskau, um Wladimir Putin zum Geburtstag zu besuchen – eine Geste, die in Deutschland als tiefer Bruch mit dem politischen Gewissen der Gegenwart empfunden wird. Bundeskanzler Friedrich Merz reagierte mit scharfer Empörung, und die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner forderte ein erneutes Parteiausschlussverfahren gegen Schröder. Der Vorfall wirft einmal mehr die Frage auf, wie weit persönliche Loyalitäten reichen dürfen, wenn sie gegen das kollektive Gedächtnis eines Landes im Krieg stoßen.
Gerhard Schröder, der frühere Bundeskanzler und langjährige Vertraute Wladimir Putins, hat mit einem Geburtstagsbesuch in Moskau eine neue Welle der Empörung in Deutschland ausgelöst. Der Besuch fand statt, während Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine unvermindert andauert – ein Kontext, der Schröders Reise für viele politische Beobachter unentschuldbar macht.
Bundeskanzler Friedrich Merz reagierte mit ungewöhnlich deutlichen Worten: Er sei 'zutiefst empört' über das Verhalten des Altkanzlers. Damit verlässt die Kritik die Ebene des parteipolitischen Streits und erhält das Gewicht einer Stellungnahme aus dem Zentrum der deutschen Regierung.
Noch weiter geht Franziska Brantner, die Vorsitzende der Grünen: Sie fordert, ein neues Verfahren zum Parteiausschluss Schröders aus der SPD auf den Tisch zu bringen. Ein früherer Versuch war gescheitert – doch der neuerliche Eklat könnte den Druck auf die Sozialdemokraten erhöhen, die Frage erneut zu stellen.
Die Geschichte ist noch im Fluss. Weitere Medien berichten, und es ist zu erwarten, dass die Debatte über Schröders Rolle – als Privatmann, als Altkanzler, als Symbol einer deutschen Russlandpolitik vergangener Jahrzehnte – in den kommenden Tagen an Schärfe gewinnen wird.
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