Über dem Luftraum zwischen den Emiraten und Israel versuchte ein omanischer Co-Pilot, einen Passagierjet der Flydubai in den Ben Gurion Airport zu steuern — ein Anschlag, der nach Erkenntnissen der Ermittler methodisch vorbereitet und vom Geist des 11. Septembers inspiriert war. Nicht die Sicherheitssysteme der Luftfahrt, sondern ein verletzter Pilot und beherzte Passagiere verhinderten die Katastrophe. Der Vorfall wirft eine unbequeme Frage auf, die über diesen einen Flug hinausweist: Wie gelangt ein Mann mit bekannten Sicherheitsbedenken erneut ins Cockpit eines Verkehrsflugzeugs?
Ermittler: FlyDubai-Co-Pilot plante Selbstmordanschlag auf Tel Aviv
Ein verletzter Pilot öffnete die Tür — und Passagiere verhinderten den Absturz
Wie konnte dieser Mann überhaupt als Co-Pilot eingestellt werden, wenn er von Oman Air entlassen worden war und ein Flugverbot hatte?
Das ist die zentrale Frage. Er war von Oman Air entlassen worden wegen Sicherheitsbedenken, aber offenbar war diese Information nicht in den internationalen Datenbanken vermerkt, die Flydubai bei der Einstellung hätte abfragen können — oder sie wurde nicht abgefragt.
Moment — wir wissen nicht, ob Flydubai von dem früheren Flugverbot wusste oder nicht. Das ist noch nicht geklärt. Die Medienberichte sagen, dass er entlassen wurde und ein Flugverbot erhielt, aber ob das in den Einstellungsprozess bei Flydubai Eingang fand, ist unklar.
Und die zwei früheren Flüge — wie sicher sind die Ermittler, dass er die bewusst zur Aufklärung nutzte?
Die Ermittler sagen, dass er die Flüge nutzte, um sich mit der Route und dem Flughafen vertraut zu machen. Das deutet auf Planung hin, nicht auf Zufall.
Aber das ist eine Interpretation der Ermittler. Wir haben keine direkten Beweise dafür, dass er in diesen Flügen aktiv Aufklärung betrieb — keine Fotos, keine Notizen, keine Aussagen von ihm selbst.
Und die Frage nach dem Iran — Trump sagt, er glaube an iranische Beteiligung, aber Vance sagt, es gebe noch keine eindeutigen Beweise.
Das ist der Unterschied zwischen politischer Vermutung und ermittlungstechnischer Gewissheit. Trump spricht aus seinem Bauchgefühl, Vance ist vorsichtiger.
Genau. Und das ist wichtig für die Leser zu verstehen: Es gibt derzeit keine öffentlichen Beweise für iranische Beteiligung. Das ist eine Hypothese, die untersucht wird.
Was wissen wir also wirklich über die Motivation dieses Mannes?
Dass er radikale ideologische Ansichten hatte, dass er vom 11. September inspiriert war — das sagen die Ermittler. Aber seine eigenen Worte, seine eigene Erklärung — die haben wir nicht.
Und das ist ein großes Loch in der Geschichte. Wir wissen, was die Ermittler glauben, dass er geplant hat. Aber wir wissen nicht, was er selbst sagt.
Le Pouls
- Ein Co-Pilot griff den Kapitän mitten im Flug mit einer Rettungsaxt an und brachte das Flugzeug in tödliche Gefahr — der Angriff war kein Affekt, sondern das Ergebnis monatelanger Vorbereitung.
- Das Flugzeug verlor während des Kampfes im Cockpit gefährlich an Höhe, während Dutzende Passagiere an Bord um ihr Leben bangten.
- Passagiere stürmten das Cockpit, überwältigten den Angreifer und retteten damit die Maschine — eine Ersatzbesatzung brachte das Flugzeug schließlich sicher nach Tabuk in Saudi-Arabien.
- Der Täter war zuvor von Oman Air entlassen und mit einem Flugverbot belegt worden, weil Behörden radikale Ansichten bei ihm vermuteten — dennoch fand er eine Anstellung bei Flydubai.
- US-Präsident Trump deutet auf iranische Hintermänner hin, während Vizepräsident Vance zur Vorsicht mahnt und die Ermittlungen als noch offen bezeichnet.
Über dem Luftraum zwischen den Emiraten und Israel versuchte ein omanischer Co-Pilot, einen Passagierjet der Flydubai in den Ben Gurion Airport zu steuern — ein Anschlag, der nach Erkenntnissen der Ermittler methodisch vorbereitet und vom Geist des 11. Septembers inspiriert war. Nicht die Sicherheitssysteme der Luftfahrt, sondern ein verletzter Pilot und beherzte Passagiere verhinderten die Katastrophe. Der Vorfall wirft eine unbequeme Frage auf, die über diesen einen Flug hinausweist: Wie gelangt ein Mann mit bekannten Sicherheitsbedenken erneut ins Cockpit eines Verkehrsflugzeugs?
Am Mittwoch dieser Woche griff ein omanischer Co-Pilot der Flydubai den Piloten seines Flugzeugs auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv mit einer Rettungsaxt an. Nach Angaben der emiratischen Ermittler war es kein spontaner Ausbruch, sondern ein geplanter Selbstmordanschlag — inspiriert von den Terroranschlägen des 11. Septembers. Sein Ziel: der Ben Gurion Airport.
Der Mann hatte sich bewusst vorbereitet. Zweimal zuvor war er auf Flügen nach Tel Aviv im Cockpit gesessen und hatte dabei die Route sowie den Zielflughafen studiert. Als er schließlich angriff, erlitt der Pilot schwere Verletzungen — doch er schaffte es noch, die Cockpittür zu öffnen. Passagiere nutzten diesen Moment, stürmten das Cockpit und überwältigten den Angreifer. Eine Ersatzbesatzung übernahm die Kontrolle über das Flugzeug, das während des Kampfes gefährlich an Höhe verloren hatte, und landete es sicher im saudi-arabischen Tabuk.
Die Vorgeschichte des Täters hätte früher Alarm schlagen können: Er war von Oman Air entlassen und mit einem Flugverbot belegt worden, weil Behörden radikale ideologische Ansichten bei ihm befürchteten. Dennoch wurde er von Flydubai eingestellt. Israels Ministerpräsident Netanyahu bezeichnete ihn als islamistisch indoktriniert.
Ob er allein handelte, ist noch ungeklärt. US-Präsident Trump äußerte den persönlichen Verdacht einer iranischen Beteiligung, während Vizepräsident Vance betonte, die Ermittlungen liefen noch und eindeutige Belege fehlten bislang. Was bleibt, ist die ernüchternde Erkenntnis: Die Katastrophe wurde nicht durch Sicherheitssysteme verhindert — sondern durch einen verletzten Piloten und Passagiere, die in einem entscheidenden Moment das Richtige taten.
Am Mittwoch dieser Woche hätte ein Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv enden können wie ein Alptraum aus dem Lehrbuch der modernen Luftfahrtkatastrophen. Stattdessen endete er in der saudi-arabischen Stadt Tabuk, mit einem Piloten, der schwer verletzt war, einem Co-Piloten in Gewahrsam und einer Maschine, die von Passagieren vor dem Absturz bewahrt wurde. Nach Aussage der Ermittler in den Vereinigten Arabischen Emiraten war das kein Unfall und kein spontaner Gewaltausbruch — es war ein geplanter Anschlag, inspiriert von den Terrorangriffen des 11. September 2001.
Der omanische Co-Pilot, der im Januar dieses Jahres zu Flydubai wechselte, hatte sich nach Erkenntnissen der Ermittler bewusst auf seinen Einsatz vorbereitet. Zweimal zuvor war er auf Flügen nach Tel Aviv im Cockpit gewesen, und beide Male nutzte er die Gelegenheit, um die Flugroute und den Ben Gurion Airport, sein angestrebtes Ziel, zu studieren. Es war eine methodische Vorbereitung — die Planung eines Mannes, der wusste, was er tun wollte.
Als der Flug am Mittwoch über dem Luftraum zwischen den Emiraten und Israel war, griff der Co-Pilot den Piloten mit einer Rettungsaxt an. Der Pilot erlitt schwere Verletzungen, doch trotz seiner Wunden gelang es ihm, die Cockpit-Tür zu öffnen. Das war der entscheidende Moment. Passagiere strömten in das Cockpit, überwältigten den Angreifer und verhinderten damit, dass die Maschine auf den israelischen Flughafen stürzte. Eine zweite Besatzung übernahm die Kontrolle über das Flugzeug, das während des Kampfes gefährlich an Höhe verloren hatte, und landete die Maschine sicher in Tabuk. Der Co-Pilot wurde in die Emirate gebracht.
Die Vorgeschichte des Mannes deutet darauf hin, dass Sicherheitsbedenken lange vor diesem Flug hätten Alarm schlagen können. Nach Berichten amerikanischer Medien war er von seiner früheren Arbeitsstelle bei Oman Air entlassen worden — nicht wegen mangelnder Fachkompetenz, sondern wegen Sicherheitsbedenken. Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass ihm ein Flugverbot auferlegt worden war, weil die Behörden befürchteten, dass er radikale ideologische Ansichten hegte. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu beschrieb ihn später als islamistisch indoktriniert.
Die Frage, die nun im Raum steht, ist, ob dieser Mann allein handelte oder ob er Teil eines größeren Plans war. US-Präsident Donald Trump hat sich dazu bereits geäußert. Am Montag bejahte er die Frage eines Reporters, ob er denke, dass der Iran für den Vorfall verantwortlich sei. "Ich persönlich glaube das", sagte er. Zuvor hatte Trump bereits gesagt: "Auf Grundlage dessen, was ich höre, würde ich sagen: Ja" — allerdings mit der Einschränkung, dass die Angelegenheit noch untersucht werde. US-Vizepräsident JD Vance hingegen war vorsichtiger. Auf die Frage nach einer möglichen iranischen Beteiligung antwortete er, dass dies untersucht werde, er aber bislang nichts Eindeutiges gesehen habe.
Die Ermittlungen laufen noch. Was bekannt ist: Ein Mann mit bekannten Sicherheitsbedenken, der von einer Fluggesellschaft entlassen worden war, schaffte es, als Co-Pilot bei einer anderen Airline angestellt zu werden. Er nutzte zwei reguläre Flüge, um seinen Anschlagsziel zu studieren. Und dann, an einem Mittwoch über dem östlichen Mittelmeer, versuchte er, das umzusetzen, was er geplant hatte. Dass er scheiterte, verdankt sich nicht der Sicherheitsvorkehrungen im Cockpit, sondern der Geistesgegenwart eines verletzten Piloten und der schnellen Reaktion von Passagieren, die verstanden, was geschah.
Citations marquantes
Ich persönlich glaube, dass der Iran verantwortlich ist— US-Präsident Donald Trump
Dies wird untersucht, aber ich habe bislang nichts Eindeutiges gesehen— US-Vizepräsident JD Vance