Zacharia gilt als überzeugte Trump-Unterstützerin und arbeitete bereits im Wahlkampf für ihn sowie zuletzt als Kommunikationsberaterin für Trump Media & Technology Group. Ihre Vorgängerin Karoline Leavitt verließ das Amt nach nur wenigen Monaten und begründete dies mit der Doppelbelastung als Mutter zweier kleiner Kinder.
Katie Zacharia wird neue Sprecherin des Weißen Hauses
Nicht die beste Mutter sein, die meine Kinder verdienen
Warum ist dieser Personalwechsel überhaupt bemerkenswert? Es gibt doch ständig Wechsel in Regierungspositionen.
Weil Leavitt überraschend ging – Trump kündigte ihren Rücktritt an, bevor sie selbst etwas sagte. Und sie war die jüngste Pressesprecherin überhaupt.
Aber die Begründung ist wichtig: Sie sagte, sie könne nicht gleichzeitig Mutter zweier kleiner Kinder und Pressesprecherin sein. Das ist eine echte Aussage über die Anforderungen des Amtes.
Und wer ist Zacharia? Ist sie auch so konfrontativ wie Leavitt?
Sie hat Erfahrung bei Fox News und Newsmax, also in konservativen Medien. Sie war auch stellvertretende Sprecherin des Heimatschutzministeriums. Trump nennt sie eine "treue" Unterstützerin.
Das ist wichtig: Sie arbeitete bereits für Trump Media & Technology Group. Das ist nicht unabhängig – sie kommt aus Trumps eigenem Medienunternehmen.
Hat Trump erklärt, warum Leavitt wirklich gehen musste?
Er sagte, er respektiere ihre Entscheidung und verstehe, dass sie mehr Zeit für die Familie brauche. Leavitt selbst sprach von einer "bittersüßen Entscheidung".
Das ist das Interessante: Beide Seiten sagen, es war ihre Wahl. Aber Trump kündigte es an, bevor sie es tat. Wir wissen nicht, ob es wirklich ihre Initiative war oder ob Druck dahintersteckte.
Was bedeutet das für die Kommunikation des Weißen Hauses?
Zacharia bringt Erfahrung mit, aber sie kommt aus Trumps eigenem Medienumfeld. Sie kennt die Linie.
Das ist die offene Frage: Wird sie den gleichen konfrontativen Stil wie Leavitt fahren, oder etwas anderes? Das wissen wir noch nicht.
Der Puls
- Katie Zacharia wird neue Pressesprecherin des Weißen Hauses
- Sie folgt auf Karoline Leavitt, die Ende August zurücktrat
- Leavitt war mit nicht einmal 30 Jahren die jüngste Pressesprecherin überhaupt
- Zacharia arbeitete zuletzt für Trump Media & Technology Group
- Leavitt begründete ihren Rücktritt mit der Doppelbelastung als Mutter zweier kleiner Kinder
Zacharia gilt als überzeugte Trump-Unterstützerin und arbeitete bereits im Wahlkampf für ihn sowie zuletzt als Kommunikationsberaterin für Trump Media & Technology Group. Ihre Vorgängerin Karoline Leavitt verließ das Amt nach nur wenigen Monaten und begründete dies mit der Doppelbelastung als Mutter zweier kleiner Kinder.
Die konservative Juristin und Fernsehkommentatorin Katie Zacharia übernimmt das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses und folgt auf Karoline Leavitt, die Ende August überraschend zurücktrat.
Katie Zacharia, eine konservative Juristin und frühere Fernsehkommentatorin, wird die neue Pressesprecherin des Weißen Hauses. Präsident Donald Trump kündigte die Ernennung auf seiner Plattform Truth Social an und beschrieb Zacharia als treue und brillante Unterstützerin, die sich von Anfang an bewährt habe und eine makellose Erfolgsbilanz genießen würde.
Zacharia tritt die Nachfolge von Karoline Leavitt an, die ihr Amt Ende August aufgegeben hatte. Leavitt war mit nicht einmal 30 Jahren die jüngste Pressesprecherin in der Geschichte des Weißen Hauses gewesen und hatte den Posten seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit inne. Ihr Abgang kam überraschend: Trump kündigte ihren Rücktritt etwa zwei Wochen vorher an, ohne vorherige Ankündigung.
Leavitt begründete ihre Entscheidung mit der Doppelbelastung als Mutter zweier kleiner Kinder. Sie hatte Anfang Mai ihre zweite Tochter zur Welt gebracht und verfügt bereits über einen Sohn, der 2024 geboren wurde. In einer Stellungnahme beschrieb sie ihre Entscheidung als "bittersüß" und erklärte, dass sie nicht die beste Mutter sein könne, die ihre Kinder verdienen würden, wenn sie die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin erfordert. Trump äußerte Verständnis für ihren Schritt und sagte, er respektiere ihre Entscheidung vollständig.
Zacharia bringt umfangreiche Erfahrung in Regierungskommunikation und konservativen Medien mit. Zuletzt arbeitete sie als Kommunikationsberaterin für die Trump Media & Technology Group, zu der auch Trumps Plattform Truth Social gehört. Davor war sie stellvertretende Sprecherin des US-Heimatschutzministeriums. Sie trat regelmäßig als Kommentatorin bei Fox News und dem ultrakonservativen Sender Newsmax auf. Trump betonte, dass Zacharia bereits während des Wahlkampfs für ihn tätig war und ihn in wichtigen Swing States unterstützt hatte – jenen Bundesstaaten, die zwischen Republikanern und Demokraten besonders umkämpft sind.
Ihre akademische Ausbildung absolvierte Zacharia an der christlichen Pepperdine University in Malibu, Kalifornien, wo sie einen Bachelorabschluss in Politik- und Staatswissenschaften erwarb. Sie ist zudem Absolventin der Pepperdine Caruso School of Law.
Leavitt hatte sich während ihrer Zeit als Pressesprecherin durch ihre scharfzüngige Rhetorik einen Namen gemacht. Sie rügte fragende Journalisten häufig heftig und beschuldigte die Medien regelmäßig, "Fake News" zu verbreiten. Mit ihrer Ernennung übernimmt Zacharia eine Position, die in der Trump-Administration eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der öffentlichen Kommunikation spielt.
Bemerkenswerte Zitate
Ich bin zuversichtlich, dass Katie als neue Pressesprecherin des Weißen Hauses starke Ergebnisse für unser Land erzielen wird— Präsident Donald Trump
Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen— Karoline Leavitt