Inmitten eines anhaltenden Krieges, der längst über Schlachtfelder hinaus in die Weltmeere reicht, warnt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor einer drohenden Ölkatastrophe durch veraltete und schlecht gewartete Schiffe der russischen Schattenflotte. Diese Tanker, die Sanktionen umgehen und Moskaus Kriegskasse füllen sollen, tragen zugleich ein ökologisches Risiko in sich, das keine Grenze kennt. Die EU antwortet mit Sanktionen gegen rund 670 Schiffe und diplomatischem Druck auf Flaggenstaaten – ein Versuch, den unsichtbaren Krieg auf dem Wasser sichtbar zu machen.
Kallas warnt vor Ölkatastrophe durch russische Schattenflotte – Ukraine meldet Verstoß gegen Energiewaffenruhe
EU-Außenbeauftragte: EU-Sanktionen gegen rund 670 Schiffe +++ Ukraine meldet A…
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Liveblog Ukrainekrieg: Kallas warnt vor „großer Ölkatastrophe“ durch russische Schattenflotte.
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EU-Außenbeauftragte: EU-Sanktionen gegen rund 670 Schiffe +++ Ukraine meldet Angriff auf Kraftwerk trotz „Energie-Waffenruhe“ +++ Selenskyj zeigt sich zugleich offen für Waffenstillstand +++ alle Ne…
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O Pulso
- Kallas bezeichnet die Schiffe der russischen Schattenflotte als 'ökologische Zeitbomben' – alt, kaum gewartet, kaum versichert, und auf den Weltmeeren unterwegs.
- Während Russland trotz einer vereinbarten 'Energie-Waffenruhe' ukrainische Kraftwerke angreift und dabei 153 Zivilisten getötet sowie rund 700 verletzt werden, eskaliert der Krieg auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
- Die EU hat sechs Schiffsinspektionen durchgeführt und afrikanische Länder dazu bewogen, Hunderte Tanker aus ihren Registern zu streichen – ein gezielter Angriff auf Russlands maritime Infrastruktur.
- Der Verlust von Flaggenregistrierungen macht die Tanker angreifbarer: Versicherer, Banken und Behörden zögern zunehmend, mit diesen Schiffen Geschäfte zu machen.
- Selenskyj signalisiert gleichzeitig Offenheit für einen Waffenstillstand – ein Zeichen, dass die Ukraine trotz militärischer Entschlossenheit auch diplomatische Wege nicht ausschließt.
Inmitten eines anhaltenden Krieges, der längst über Schlachtfelder hinaus in die Weltmeere reicht, warnt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor einer drohenden Ölkatastrophe durch veraltete und schlecht gewartete Schiffe der russischen Schattenflotte. Diese Tanker, die Sanktionen umgehen und Moskaus Kriegskasse füllen sollen, tragen zugleich ein ökologisches Risiko in sich, das keine Grenze kennt. Die EU antwortet mit Sanktionen gegen rund 670 Schiffe und diplomatischem Druck auf Flaggenstaaten – ein Versuch, den unsichtbaren Krieg auf dem Wasser sichtbar zu machen.
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat eindringlich vor einer drohenden 'großen Ölkatastrophe' gewarnt, die von der russischen Schattenflotte ausgehen könnte. Diese Tanker – alt, schlecht gewartet und kaum versichert – umgehen westliche Sanktionen und finanzieren Moskaus Kriegsführung, während sie gleichzeitig ein enormes ökologisches Risiko darstellen. Kallas bezeichnete sie als 'ökologische Zeitbomben', die auf den Weltmeeren treiben.
Die EU hat bislang rund 670 Schiffe mit Sanktionen belegt und sechs Inspektionen durchgeführt. Durch diplomatischen Druck auf afrikanische Länder gelang es zudem, Hunderte Schiffe aus deren Flaggenregistern streichen zu lassen. Ohne Registrierung werden die Tanker anfälliger für Kontrollen, und Versicherer sowie Banken schrecken zunehmend vor Geschäften mit ihnen zurück – ein wirtschaftlicher Würgegriff, der Russlands Schattenlogistik unter Druck setzt.
Parallel dazu verschärft sich die humanitäre Lage in der Ukraine: Trotz einer vereinbarten 'Energie-Waffenruhe' meldete Kiew russische Angriffe auf Kraftwerke. Bei Angriffen auf Energieanlagen wurden in dieser Woche nach ukrainischen Angaben 153 Zivilisten getötet und etwa 700 verletzt; in Iwano-Frankiwsk kamen mindestens drei Soldaten ums Leben. Inmitten dieser Eskalation zeigte sich Präsident Selenskyj dennoch offen für einen Waffenstillstand – ein vorsichtiges Signal in einem Krieg, der auf immer mehr Schauplätzen gleichzeitig geführt wird.
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