Am Samstagnachmittag traf eine Rakete der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz den internationalen Flughafen von Riad – einem Ort, an dem Menschen aus aller Welt aufeinandertreffen, um Grenzen zu überwinden. Zwölf Menschen aus acht Nationen verloren ihr Leben, 309 wurden verletzt. Der Anschlag ist kein isoliertes Ereignis, sondern ein weiteres Kapitel in einem Konflikt, der seit dem Beginn des Irankriegs im Februar an Intensität gewonnen hat und nun die Verwundbarkeit ziviler Infrastruktur mitten im Herzen Saudi-Arabiens offenbart.
Huthi-Anschlag auf Riad-Flughafen: Zwölf Tote, Hunderte Verletzte
Ich sah, wie Gate 401 getroffen wurde, Verletzte direkt vor meinen Augen.
Warum ist dieser Anschlag so bedeutsam? Es gibt doch regelmäßig Angriffe auf Saudi-Arabien.
Dieser Anschlag unterscheidet sich dadurch, dass er einen internationalen Flughafen traf und Dutzende Zivilisten tötete – Menschen aus acht verschiedenen Ländern. Das macht es zu einem internationalen Zwischenfall, nicht nur zu einem regionalen Konflikt.
Aber wir sollten präzise sein: Die Huthis haben sich zu diesem speziellen Anschlag nicht bekannt. Sie bekannten sich zum Anschlag vom Donnerstag, aber nicht zu diesem vom Samstag. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Was bedeutet das für die Luftfahrt?
Mehrere Länder warnen ihre Bürger jetzt vor Flügen über Riad. Kuwait Airways hat bereits Flüge gestrichen. Das könnte sich auf den regionalen Flugverkehr auswirken, wenn mehr Airlines folgen.
Allerdings wissen wir noch nicht, wie lange diese Warnung gelten wird oder ob der Flughafen bald wieder normal operiert. Das ist noch offen.
Und was ist die größere Strategie der Huthis?
Sie kontrollieren den Jemen und nutzen ihre Drohnen und Raketen, um Ziele in Saudi-Arabien zu treffen – Flughäfen, Ölanlagen, zivile Infrastruktur. Das ist Teil eines größeren Konflikts, der sich seit Februar verschärft hat.
Es ist wichtig zu sagen: Die Huthis werden vom Iran unterstützt, aber wir wissen nicht genau, wie direkt diese Unterstützung bei jedem einzelnen Anschlag ist. Das ist eine Charakterisierung, keine bewiesene Tatsache.
Il Polso
- Eine Rakete schlug am Samstagnachmittag in den King Khalid International Airport ein und riss Menschen aus acht Nationen in den Tod – darunter auch einen US-Bürger.
- Augenzeugen beschrieben Panik und Verwüstung: Gate 401 wurde direkt getroffen, Verletzte lagen am Boden, während Passagiere in alle Richtungen flohen.
- Der Flughafen wurde evakuiert und der Betrieb eingestellt; Deutschland, Spanien und Kanada warnten ihre Bürger dringend vor der Nutzung des Flughafens.
- US-Außenminister Rubio verurteilte den Angriff scharf, und Präsident Trump prüft eine mögliche amerikanische Beteiligung an saudischen Gegenschlägen gegen die Huthis.
- Die Huthis haben bereits am Donnerstag denselben Flughafen angegriffen – die Eskalation folgt einem Muster, das seit Februar systematisch zivile Ziele in Saudi-Arabien ins Visier nimmt.
Am Samstagnachmittag traf eine Rakete der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz den internationalen Flughafen von Riad – einem Ort, an dem Menschen aus aller Welt aufeinandertreffen, um Grenzen zu überwinden. Zwölf Menschen aus acht Nationen verloren ihr Leben, 309 wurden verletzt. Der Anschlag ist kein isoliertes Ereignis, sondern ein weiteres Kapitel in einem Konflikt, der seit dem Beginn des Irankriegs im Februar an Intensität gewonnen hat und nun die Verwundbarkeit ziviler Infrastruktur mitten im Herzen Saudi-Arabiens offenbart.
Am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr Ortszeit schlug eine Rakete der Huthi-Miliz in den King Khalid International Airport in Riad ein. Zwölf Menschen starben – Staatsangehörige aus Saudi-Arabien, Bangladesch, den USA, Ägypten, Jordanien, Syrien, dem Sudan und den palästinensischen Gebieten. 309 weitere wurden verletzt, einige von ihnen schwebten noch am frühen Sonntagmorgen in Lebensgefahr.
Ein Passagier am Gate 403 schilderte, wie das benachbarte Gate 401 direkt getroffen wurde. Er sah Verletzte vor sich und beobachtete, wie Menschen in Panik flohen. Der Flughafen wurde evakuiert, der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Es war nicht der erste Angriff dieser Art: Bereits am Donnerstag hatten die Huthis denselben Flughafen attackiert und sich dazu bekannt.
Der Anschlag steht im Kontext einer Eskalation, die mit dem Beginn des Irankriegs Ende Februar begann. Seitdem greifen die Huthis – die weite Teile des Jemen einschließlich der Hauptstadt Sanaa kontrollieren – verstärkt Flughäfen, Ölanlagen und andere zivile Ziele in Saudi-Arabien an. Zuletzt übernahmen sie die Kontrolle über strategisch bedeutsame Küstengebiete an der Meerenge Bab al-Mandab.
US-Außenminister Marco Rubio verurteilte den Angriff als Beweis für eine offenkundige Missachtung unschuldigen Lebens. Präsident Trump kündigte an, eine mögliche amerikanische Beteiligung an saudischen Gegenschlägen zu prüfen. Die Bundesregierung, Spanien und Kanada rieten ihren Bürgern dringend von der Nutzung des Riader Flughafens ab. Kuwait Airways strich zwei Flüge – ein kleines, aber sichtbares Zeichen dafür, wie weit die Erschütterungen dieses Angriffs reichen.
Am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr Ortszeit feuerte die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz eine Rakete auf den King Khalid International Airport in Riad ab. Der Einschlag war verheerend. Zwölf Menschen starben, darunter vier saudi-arabische Staatsangehörige, zwei Bangladescher und je eine Person aus den USA, Ägypten, Jordanien, Syrien, dem Sudan und den palästinensischen Gebieten. Die Luftfahrtbehörde meldete 309 Verletzte; mehrere von ihnen schwebten am frühen Sonntagmorgen in Lebensgefahr.
Augenzeugen beschrieben Szenen der Verwüstung. Ein Passagier, der sich am Gate 403 aufhielt, berichtete, dass das benachbarte Gate 401 direkt getroffen wurde. Er sah Verletzte vor seinen Augen und beobachtete, wie Menschen in Panik davonliefen. Der Flughafen wurde daraufhin evakuiert und der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Ein anderer Zeuge bestätigte, die Explosion selbst gehört zu haben.
Die Huthi-Miliz, die seit Jahren weite Teile des Jemen kontrolliert, darunter die Hauptstadt Sanaa, hatte bereits am Donnerstag denselben Flughafen angegriffen und sich dazu bekannt. Am Samstag gab die Miliz zunächst keine Erklärung ab. Der Anschlag ist Teil einer Eskalation, die mit dem Beginn des Irankriegs Ende Februar an Fahrt gewonnen hat. Seitdem greifen die Huthis mit Drohnen und Raketen verstärkt Flughäfen, Ölanlagen und andere zivile Ziele in Saudi-Arabien an.
US-Außenminister Marco Rubio verurteilte den Angriff scharf. Die Vereinigten Staaten seien entsetzt über die Tötung eines amerikanischen Staatsbürgers und bezeichneten die Anschläge als Beweis für eine offenkundige Missachtung des Lebens unschuldiger Zivilisten. Präsident Donald Trump kündigte an, eine mögliche Beteiligung der USA an saudischen Gegenangriffen auf die Huthis prüfen zu wollen.
Die Bundesregierung reagierte mit einer dringenden Reisewarnung. Das Auswärtige Amt teilte mit, dass von der Nutzung des Flughafens Riad bis auf Weiteres abgeraten wird, da mit weiteren Luftangriffen und erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs zu rechnen ist. Spanien und Kanada gaben ähnliche Warnungen für ihre Bürger ab. Die Fluggesellschaft Kuwait Airways kündigte die Streichung von zwei Flügen von und nach Riad an und begründete dies mit der Flughafenschließung und der angespannten Sicherheitslage.
Die Huthi-Miliz, die von einer saudi-arabisch geführten Militärkoalition bekämpft wird, hat sich in den vergangenen Jahren als hartnäckiger Gegner erwiesen. Die Koalition unterstützt die international anerkannte jemenitische Regierung im Kampf gegen die Miliz. Nach einer Blitzoffensive übernahmen die Huthis vor kurzem die Kontrolle über große Teile der Küste an der strategisch und wirtschaftlich bedeutsamen Meerenge Bab al-Mandab. Der Anschlag auf Riads Flughafen zeigt, dass die Huthi-Fähigkeit, Ziele tief im saudi-arabischen Territorium zu treffen, ungebrochen ist.
Citazioni salienti
Diese verwerflichen Angriffe zeigen eine offenkundige Missachtung für das Leben unschuldiger Zivilisten. Sie müssen sofort aufhören.— US-Außenminister Marco Rubio