Schweres Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert Panama

Straßen, die komplett eingestürzt sind
Der panamaische Staatschef beschreibt die Verwüstung nach dem Erdbeben der Stärke 7,7.
Mark

Warum war dieses Erdbeben so bemerkenswert? Panama liegt nicht gerade auf einer bekannten Erdbebenzone.

Mimi

Das stimmt, aber Panama liegt auf einer tektonisch aktiven Region. Ein Beben der Stärke 7,7 ist für Mittelamerika ungewöhnlich stark — das ist ein großes Ereignis.

Luke

Aber wir sollten festhalten: Zum Zeitpunkt der Berichterstattung gab es keine bestätigten Verletzten. Das ist wichtig. Wir wissen noch nicht, wie viel Schaden wirklich entstanden ist.

Mark

Die Tsunamiwarnung wurde aufgehoben — bedeutet das, dass die Gefahr vorbei ist?

Mimi

Ja, das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum hat die Warnung für neun Länder aufgehoben. Sie sagten, die Gefahr gefährlicher Wellen sei vorüber.

Luke

Das ist eine offizielle Einschätzung, aber es gab Dutzende Nachbeben. Das ist noch nicht vorbei — das ist ein laufendes Ereignis.

Mark

Was ist mit den Gebäudeschäden? Wie schlimm ist es wirklich?

Mimi

Wir wissen von Schäden an zwei Kathedralen, einem Hotel und Verwaltungsgebäuden. Der Staatschef sprach von Straßen, die "komplett eingestürzt" sind.

Luke

Das sind aber Berichte aus panamaischen Medien und Aussagen des Staatschefs. Eine systematische Schadenserhebung liegt noch nicht vor. Wir wissen, dass es Schäden gibt, aber das volle Ausmaß ist noch unklar.

  • Erdbeben der Stärke 7,7 in Panama
  • Epizentrum zehn Kilometer südwestlich von Pitaloza Arriba in der Provinz Herrera
  • Tiefe: etwa zehn Kilometer
  • Schäden an Kathedralen in Penonomé und Santiago
  • Tsunamiwarnung für neun Pazifikländer aufgehoben

Das Erdbeben mit Stärke 7,7 ereignete sich zehn Kilometer südwestlich von Pitaloza Arriba in der Provinz Herrera in zehn Kilometern Tiefe. In Panama-Stadt schwankten Gebäude, Menschen verließen ihre Häuser. Schäden wurden an Kathedralen in Penonomé und Santiago sowie an Hotels und Verwaltungsgebäuden gemeldet.

Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat Panama erschüttert. Die Tsunamiwarnung wurde aufgehoben, Gebäudeschäden wurden gemeldet, aber bislang keine Verletzten bestätigt.

Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat Panama in den späten Abendstunden erschüttert und Tausende Menschen aus ihren Häusern getrieben. Das Beben ereignete sich etwa zehn Kilometer südwestlich der kleinen Ortschaft Pitaloza Arriba in der zentralen Provinz Herrera, in einer Tiefe von rund zehn Kilometern, wie die US-amerikanische Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Erschütterungen waren so heftig, dass sie bis ins benachbarte Kolumbien zu spüren waren.

In der Hauptstadt Panama-Stadt schwankten Gebäude sichtbar, während Bewohner in Panik auf die Straßen strömten. Zunächst hatte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu eine Warnung für neun Länder entlang der Pazifikküste ausgegeben, doch diese wurde später wieder aufgehoben, nachdem die Gefahr gefährlicher Wellen als vorüber eingestuft wurde. Dutzende Nachbeben folgten dem Hauptbeben und hielten die Bevölkerung in Alarmbereitschaft.

Die Schäden verteilten sich über mehrere Regionen des Landes. In Penonomé, etwa 150 Kilometer westlich von Panama-Stadt, wurden erhebliche Beschädigungen an der Kathedrale San Juan Bautista gemeldet, darunter ein beschädigter Turm. Ein Hotel und das Gebäude der Provinzverwaltung erlitten ebenfalls Schäden. Auch die Kathedrale von Santiago in der Provinz Veraguas wurde in Mitleidenschaft gezogen. Staatschef José Raúl Mulino sprach von einer "großen Katastrophe" und berichtete von Straßen, die "komplett eingestürzt" seien.

Als Vorsichtsmaßnahme verließen Menschen in mehreren Regionen vorsorglich ihre Arbeitsplätze, Geschäfte und Schulen. Die Regierung setzte den Nachmittagsunterricht landesweit aus. Der internationale Flughafen Tocumen stellte seinen Betrieb zwischenzeitlich ein. Trotz der Ausmaße des Bebens und der Gebäudeschäden lagen bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine bestätigten Angaben über Verletzte vor.

Das Erdbeben unterstreicht die seismische Anfälligkeit der Region und die Notwendigkeit von Notfallmaßnahmen in einem Land, das regelmäßig mit tektonischen Aktivitäten konfrontiert ist. Die schnelle Aufhebung der Tsunamiwarnung deutete darauf hin, dass die unmittelbare Gefahr für die Pazifikküste vorüber war, doch die Nachwirkungen des Bebens und die Sicherung beschädigter Infrastruktur blieben zentrale Herausforderungen für die kommenden Tage.

Eine große Katastrophe mit Straßen, die komplett eingestürzt sind
— Staatschef José Raúl Mulino
Quieres la nota completa? Lee el original en tagesschau ↗
Contáctanos FAQ