In einer Nacht voller Tränen und Feuerwerk verabschiedete sich Lionel Messi im ausverkauften Monumental-Stadion von Buenos Aires von der argentinischen Nationalmannschaft – nach 21 Jahren, 208 Spielen und 126 Toren. Der 39-Jährige, der einst mit einer Roten Karte in sein erstes Länderspiel stolperte, hinterließ am Ende eine Ära, die Weltmeistertitel, Copa-América-Triumphe und Millionen bewegter Herzen umfasst. Manche Karrieren enden; manche werden zu Legenden, die über das Spiel hinausweisen.
Messi verabschiedet sich mit Tor und Tränen aus der Nationalmannschaft
Nicht mehr dabei zu sein, wird mir sehr wehtun
Warum war dieses Abschiedsspiel gegen Benin so bedeutsam? Es war ja nur ein Freundschaftsspiel.
Weil es das Ende einer 21-jährigen Ära markiert. Messi hat die argentinische Nationalmannschaft geprägt wie kein anderer – 208 Spiele, 126 Tore. Dieses Spiel war nicht nur ein Fußballspiel, sondern ein historischer Moment.
Aber die Frage ist: Warum Benin? Warum nicht ein Qualifikationsspiel oder etwas mit mehr Gewicht? Das war ein Freundschaftsspiel gegen ein Team, das von einem deutschen Trainer betreut wird.
Das ist fair. Aber für Messi und Argentinien war es die Gelegenheit, einen würdevollen Abschied zu gestalten. 85.000 Menschen im Stadion, Feuerwerk, eine Lichtshow – das war eine Feier, nicht nur ein Spiel.
Er traf per Elfmeter und gab zwei Vorlagen. War das typisch für ihn?
Absolut. Selbst in seinem letzten Spiel zeigte er, was ihn ausmacht – Tore und Assists. Das ist sein Vermächtnis.
Aber wir sollten nicht vergessen, dass sein Debüt 2005 eine Katastrophe war – Rote Karte nach einer Minute. Es hat lange gedauert, bis er in der Nationalmannschaft ankam.
Das ist der Punkt. Sein Weg war nicht linear. Der erste große Titel kam erst 2021 mit der Copa América. Aber dann kam 2022 die Weltmeisterschaft – der Traum, den er sich sein ganzes Leben lang erfüllen wollte.
Und jetzt hört er auf, nachdem er auch 2026 ein WM-Finale erreicht hat?
Naja, Argentinien hat das Finale 2026 gegen Spanien verloren. Das war ein Faktor für seinen Rücktritt. Dazu kam der Tod seines Vaters.
Ja, das waren zwei schwere Schläge. Aber auf Clubebene spielt er weiter bei Inter Miami. Es ist nur die Nationalmannschaft, wo er aufhört.
Was bleibt von Messi in der argentinischen Fußballgeschichte?
Ein Rekordhalter. Der beste Spieler, den das Land je hatte. Und jemand, der Argentinien zum Weltmeister gemacht hat.
Il Polso
- Ein verlorenes WM-Finale gegen Spanien und der Tod seines Vaters Jorge mit nur 68 Jahren bewogen Messi Ende August, seinen Rücktritt aus der Nationalelf anzukündigen.
- 85.000 Fans im Monumental-Stadion erlebten eine Lichtshow, die Messis Silhouette gemeinsam mit dem Weltpokal in den Nachthimmel warf – ein kollektiver Abschied von historischem Ausmaß.
- Messi traf per Elfmeter und bereitete zwei weitere Tore vor; Argentinien besiegte Benin 3:0 und gab dem Abend die sportliche Würde, die er verdiente.
- Mit Tränen in den Augen gestand Messi, dass das Fehlen des Trikots ihm sehr wehtun werde – ein seltener Moment der Verletzlichkeit eines Mannes, der Jahrzehnte lang Unbesiegbarkeit verkörperte.
- Auf Clubebene bei Inter Miami geht die Karriere weiter, doch das Kapitel Nationalmannschaft ist unwiderruflich geschlossen.
In einer Nacht voller Tränen und Feuerwerk verabschiedete sich Lionel Messi im ausverkauften Monumental-Stadion von Buenos Aires von der argentinischen Nationalmannschaft – nach 21 Jahren, 208 Spielen und 126 Toren. Der 39-Jährige, der einst mit einer Roten Karte in sein erstes Länderspiel stolperte, hinterließ am Ende eine Ära, die Weltmeistertitel, Copa-América-Triumphe und Millionen bewegter Herzen umfasst. Manche Karrieren enden; manche werden zu Legenden, die über das Spiel hinausweisen.
Im Monumental-Stadion von Buenos Aires endete an einem Abend voller Tränen und Jubel eine der größten Karrieren der Fußballgeschichte. Lionel Messi bestritt sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien – und traf, wie es einem Rekordtorschützen gebührt, auch in dieser finalen Partie. Vor 85.000 Zuschauern besiegte Argentinien Benin 3:0; Messi erzielte in der 71. Minute einen Elfmeter und bereitete zwei weitere Treffer vor. Eine spektakuläre Lichtshow projizierte seine Konturen gemeinsam mit dem Weltpokal in den nächtlichen Himmel.
Nach dem Abpfiff fand Messi Worte, die das Gewicht des Moments spürbar machten: »Es war mir eine Ehre, dieses Trikot in den letzten 20 Jahren zu tragen. Nicht mehr dabei zu sein, wird mir sehr wehtun.« Bereits vor dem Spiel hatte er in einem Video erklärt, das Trikot sei sein Traum, sein Stolz und sein Leben gewesen.
Dabei begann die Nationalmannschaftskarriere alles andere als verheißungsvoll: Bei seinem Debüt im August 2005 gegen Ungarn sah der junge Messi innerhalb einer Minute die Rote Karte. Es dauerte Jahre, bis er sich in den Herzen seiner Landsleute festspielte. Der Weg führte über die Copa América 2021 zum Weltmeistertitel 2022 in Katar – dem Traum eines ganzen Lebens – und 2024 zu einem weiteren Copa-América-Triumph.
Den Entschluss zum Rücktritt fasste Messi Ende August, nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien und dem Tod seines Vaters Jorge, der mit nur 68 Jahren starb. Mit 126 Toren und 208 Einsätzen hinterlässt er Rekorde, die seine Bedeutung für den argentinischen Fußball auf Jahrzehnte festschreiben. Auf Clubebene wird er bei Inter Miami weiterspielen – doch die Ära Messi in der Albiceleste ist nun endgültig Geschichte.
Im Monumental-Stadion von Buenos Aires verabschiedete sich Lionel Messi an einem Abend voller Tränen und Jubel von der argentinischen Nationalmannschaft. Der 39-Jährige spielte sein 208. und letztes Länderspiel, und wie es sich für einen Rekordtorschützen gehört, traf er auch in dieser finalen Partie. Vor 85.000 ausverkauften Zuschauern führte Argentinien Benin mit 3:0 vor, während Fangesänge, Feuerwerk und eine spektakuläre Lichtshow, die Messis Konturen zusammen mit dem Weltpokal in den nächtlichen Himmel projizierte, den Abend zu einem historischen Moment machten.
Messi selbst steuerte einen Elfmeter in der 71. Minute bei und bereitete zwei weitere Tore vor – Nicolas Otamendi traf in der 48. Minute, Nico Paz in der 61. Minute. Nach dem Abpfiff war der Superstar sichtlich bewegt. »Es war mir eine Ehre, dieses Trikot in den letzten 20 Jahren zu tragen. Ich habe nie aufgehört zu kämpfen. Nicht mehr dabei zu sein, wird mir sehr wehtun. Für die argentinische Nationalmannschaft zu spielen, ist das Schönste, was einem passieren kann«, sagte er mit Tränen in den Augen. Bereits vor dem Spiel hatte Messi in einem Video mitgeteilt: »Der Moment ist gekommen. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben."
Die Karriere in der Nationalelf war nicht immer ein Triumphzug. Als Messi am 17. August 2005 gegen Ungarn debütierte, wurde er eingewechselt und erhielt innerhalb einer Minute eine Rote Karte vom deutschen Schiedsrichter Markus Merk wegen einer Tätlichkeit. Es sollte Jahre dauern, bis sich der junge Spieler in den Herzen seiner Landsleute festspielte und die großen Titel kamen. Der erste wichtige Erfolg war die Copa América 2021. Der absolute Höhepunkt folgte 2022 mit dem Weltmeistertitel in Katar – ein Traum, den Messi sich über Jahrzehnte erfüllt hatte. Danach gewann er 2024 erneut die Copa América und erreichte zwei weitere WM-Finales (2014 und 2026).
Mit 208 Spielen und 126 Toren hinterlässt Messi Rekorde, die seine Bedeutung für die argentinische Fußballgeschichte unterstreichen. Kein Spieler hat die Nationalmannschaft häufiger vertreten, kein Spieler hat mehr Tore geschossen. Seine Ankündigung des Rücktritts kam Ende August – ausgelöst durch das verlorene WM-Finale gegen Spanien und den Tod seines Vaters Jorge, der mit nur 68 Jahren starb. Auf Clubebene wird der 39-Jährige noch bei Inter Miami weiterspielen, doch die Ära Messi in der argentinischen Nationalmannschaft ist nun endgültig vorbei. Ein großer Fußballer hat die Bühne verlassen, aber sein Vermächtnis wird bleiben.
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Es war mir eine Ehre, dieses Trikot in den letzten 20 Jahren zu tragen. Ich habe nie aufgehört zu kämpfen. Nicht mehr dabei zu sein, wird mir sehr wehtun.— Lionel Messi nach seinem Abschiedsspiel
Der Moment ist gekommen. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben.— Lionel Messi in einem Video vor dem Spiel