DFB-Frauen starten souverän in WM-Saison mit 4:2 gegen Australien

Trotz Ausfällen souverän in die WM-Saison gestartet
Die deutschen Fußballerinnen besiegten Australien 4:2, obwohl wichtige Spielerinnen fehlten.
Mark

Warum ist dieses Testspiel gegen Australien überhaupt wichtig? Es ist doch nur ein Freundschaftsspiel vor der WM.

Mimi

Weil Wück gezielt einen nicht-europäischen Gegner wollte. Australien spielt anders als europäische Teams – andere Intensität, andere Taktik. Das bereitet die Mannschaft auf verschiedene Spielweisen vor, die sie in Brasilien treffen könnte.

Luke

Aber wir sollten nicht übertreiben, wie aussagekräftig das ist. Ein 4:2-Sieg sieht beeindruckend aus, aber Australien ist nicht unbedingt ein Topgegner. Die Frage ist, wie die Mannschaft gegen wirklich starke Teams spielt.

Mark

Melissa Kössler – wer ist das? Warum ist sie plötzlich so wichtig?

Mimi

Sie ist 25, spielt in den USA und hat jetzt ihre ersten beiden Länderspieltore geschossen. Das ist ein Durchbruch für sie. Sie bekommt ihre Chance als Mittelstürmerin, weil andere Spielerinnen ausfallen.

Luke

Genau das ist der Punkt. Sie spielt, weil Lea Schüller ausfällt. Das ist nicht unbedingt ein Zeichen, dass Kössler die Zukunft ist – es ist ein Zeichen, dass die Mannschaft verletzungsanfällig ist.

Mark

Wie schlimm ist die Ausfallsituation wirklich?

Mimi

Kapitänin Gwinn fehlt wegen eines Bänderrisses, Schüller wegen eines Infekts. Das sind zwei wichtige Spielerinnen. Aber die Mannschaft hat trotzdem gewonnen und überzeugt.

Luke

Wir wissen nicht, wie lange Gwinn ausfällt. Wir wissen nicht, ob Schüller schnell zurückkommt. Und wir wissen nicht, wie die Mannschaft aussieht, wenn alle fit sind. Das ist noch offen.

Mark

Ena Mahmutovic – ist sie die neue Torwartlösung?

Mimi

Sie hat sicher gespielt in ihrem dritten Länderspiel. Das ist positiv. Aber Ann-Katrin Berger ist die Stammtorhüterin und hat sich bewusst für dieses Spiel abgemeldet.

Luke

Das ist interessant. Warum verzichtet die Stammtorhüterin? Das deutet darauf hin, dass Berger Ruhe braucht oder dass Wück bewusst andere Spielerinnen testen will. Das ist nicht geklärt.

  • Kurz vor dem Anpfiff sagte Lea Schüller wegen eines Infekts ab – ein Ausfall, der die ohnehin geschwächte Offensive vor eine unerwartete Probe stellte.
  • Melissa Kössler nutzte die Lücke entschlossen und traf in der 25. und 30. Minute für ihre ersten beiden Länderspieltore – ein Debüt, das Aufmerksamkeit verdient.
  • Sam Kerr hielt Australien mit ihrem Treffer kurz vor der Halbzeit im Spiel und erinnerte daran, dass selbst Testspielen echte Spannung innewohnen kann.
  • In der zweiten Hälfte übernahmen die DFB-Frauen die Kontrolle vollständig – Köpfe, Nachspielzeit, Endstand 4:2: Die Überlegenheit war am Ende unübersehbar.
  • Am kommenden Dienstag wartet Japan in Bremen – der nächste Prüfstein auf dem langen Weg nach Brasilien 2027.

Im Karlsruher Wildparkstadion begann die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ihre Reise zur Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien mit einem 4:2-Sieg gegen Australien – ein Ergebnis, das weniger von Perfektion als von Willen und Aufbruchsgeist erzählt. Trotz namhafter Ausfälle fand das Team unter Christian Wück zu jener Spielfreude, die großen Turnieren vorausgeht. Neue Namen wie Melissa Kössler traten ins Licht, und die Mannschaft sendete ein ruhiges, aber deutliches Signal: Die Vorbereitung hat begonnen.

Vor mehr als 26.000 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion eröffneten die deutschen Fußballerinnen ihre WM-Vorbereitung mit einem 4:2-Sieg gegen Australien. Trainer Christian Wück sah eine Mannschaft, die trotz erheblicher Ausfälle mit Schwung und Spielfreude auftrat – ein Auftakt, der Mut macht.

Den größten Auftritt des Abends hatte Melissa Kössler. Die 25-jährige Mittelstürmerin, die derzeit in den USA spielt, traf in der 25. und 30. Minute und feierte damit ihre ersten beiden Länderspieltore. Dass Lea Schüller wenige Stunden vor dem Anpfiff wegen eines Infekts absagen musste, machte Kösslers Leistung noch bemerkenswerter. Auch Kapitänin Giulia Gwinn fehlte verletzt, und Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger überließ der 22-jährigen Ena Mahmutovic bewusst den Platz im Tor – die junge Keeperin überzeugte in ihrem dritten Länderspiel.

Australiens Kapitänin Sam Kerr verkürzte kurz vor der Pause auf 2:1 und hielt das Spiel offen. Doch die zweite Hälfte gehörte den Deutschen: Camilla Küver köpfte in der 83. Minute zum 3:1, ehe Holly McNamara und Sjoeke Nüsken in der Nachspielzeit den 4:2-Endstand besiegelten.

Bereits am Dienstag folgt das nächste Testspiel – gegen Japan in Bremen, übertragen von der ARD. Der Weg nach Brasilien 2027 hat begonnen, und er begann vielversprechend.

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat ihre Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien mit einem überzeugenden Sieg begonnen. Vor 26.352 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion besiegten die DFB-Frauen Australien mit 4:2 und zeigten dabei über weite Strecken die Spielweise, die Trainer Christian Wück von seinem Team erwartet. Das Ergebnis fiel deutlicher aus als der Halbzeitstand von 2:1 vermuten ließ, doch bereits in der ersten Hälfte war erkennbar, dass die Mannschaft mit großer Spielfreude und Schwung in diese neue Phase ihrer Vorbereitung gestartet war.

Melissa Kössler nutzte ihre Chance als Mittelstürmerin und markierte in der 25. und 30. Minute ihre ersten beiden Länderspieltore. Die 25-Jährige, die derzeit in den USA spielt und zuvor für die TSG Hoffenheim und Turbine Potsdam aktiv war, bewies damit, dass sie bereit ist, in der Offensive eine wichtige Rolle zu spielen. Sam Kerr, die Kapitänin und Leistungsträgerin der australischen Mannschaft, verkürzte kurz vor der Halbzeit auf 2:1 und hielt ihre Mannschaft damit im Spiel.

Doch die zweite Hälfte gehörte eindeutig den Deutschen. Camilla Küver, die Innenverteidigerin des VfL Wolfsburg, erzielte in der 83. Minute das 3:1 per Kopfball. In der Nachspielzeit trafen dann Holly McNamara und Sjoeke Nüsken zum 4:2-Endstand, was die Überlegenheit der deutschen Mannschaft unterstrichen. Besonders bemerkenswert war dieser Sieg angesichts der Ausfallquote, mit der Wück zu kämpfen hatte.

Die Verletzungs- und Ausfallsituation war erheblich. Kapitänin Giulia Gwinn vom FC Bayern München fehlte wegen eines Bänderrisses. Lea Schüller, die frühere Torjägerin des FC Bayern, die nun bei Manchester United unter Vertrag steht, musste kurzfristig wegen eines Infekts absagen – diese Absage kam nur wenige Stunden vor dem Anpfiff. Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger vom amerikanischen Club Gotham FC verzichtete auf die Einsätze gegen Australien und das kommende Spiel gegen Japan und gab damit Ena Mahmutovic den Vorzug. Die 22-Jährige stand wie geplant zwischen den Pfosten und wirkte in ihrem dritten Länderspiel sicher, obwohl sie einmal eine Gegenspielerin anschoss.

Der nächste Test wartet bereits am kommenden Dienstag. Die deutsche Mannschaft tritt dann gegen Japan an – ebenfalls ein nicht-europäischer Gegner, der auf dem Weg nach Brasilien 2027 wichtige Erkenntnisse liefern soll. Das Spiel findet in Bremen statt und wird um 17.45 Uhr angepfiffen, übertragen von der ARD. Mit dem Sieg gegen Australien hat Wück und sein Team ein starkes Signal gesetzt, dass die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft trotz aller Widrigkeiten in die richtige Richtung geht.

Die deutschen Fußballerinnen sind voller Spielfreude und mit viel Schwung in die WM-Saison gestartet
— Berichterstattung zum Spielverlauf
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